
Beaded it!
Die sichere Methode Perlen einzustricken, ohne Perlen oder Maschen verlieren zu können Ich kenne die Methode, mit einer wahnsinnig dünnen Häkelnadel die Masche durch ein wahnsinnig dünnes Perlenloch zu ziehen. Aber mal ehrlich: spätestens nach Reihe hundert ist jede Masche so wertvoll, dass ich sie nicht einer Häkelnadel, die dünner als ein Bürotacker-Drähtchen ist, anvertrauen würde. Zudem findet sich in meinem umfangreichen Sortiment keine Häkelnadel mit weniger als 1mm, und selbst die ist in meinen Augen wahnsinnig dünn. Mir ist das Risiko zu groß, nur einen Teil der Masche zu erwischen, die Masche selbst oder die Perle zu verlieren.. Das ist was für Profis oder so dicke Perlen, das dass einfach nicht mehr schön ist. Lacetücher sind so filigran, da sollten keine 1cm-Klötzer das Maschenbild stören, sondern kleine, feine Perlchen das Muster veredeln. Nur haben kleine Perlen auch kleine Löcher... An Material braucht man nicht viel: eine Nähnadel, deren Öhr durch die Perle passt und ein Stückchen festes Nähgarn. Das ist schon alles!
Und nun geht es ans Werk!
Man sticht nun mit der Nähnadel vorsichtig durch die Masche und durch die erste Perle auf dem Nähgarn. Das Nähgarn bildet nun eine Schlinge durch die Tuchmasche.
Nun lässt man die Masche von der Nadel gleiten. Keine Sorge, sie ist durch das Nähgarn gesichert und kann gar nicht abhauen. Nähnadel und aufgefädelte Perlen werden nun auseinandergezogen. Die Perle, durch die zweimal der Nähfaden gezogen ist, rutscht fast automatisch auf die Masche. Tut er das nicht, kann vorsichtig nachgeholfen werden.
Jetzt kann man die Masche wieder auf die linke Stricknadel heben, die Nähnadel wird erst jetzt wieder aus der Masche gezogen.
Nun wird die perlenbestückte Masche normal abgestrickt. Fertig! Dadurch, dass man viele Perlen auf einmal auf dem Faden gezogen hat, kann man nun die Strickarbeit mitnehmen. Ich stricke oft sehr dahingelümmelt und stecke mir die Nähnadel ins Hosenbein oder ins Sofakissen. So kann eigentlich keine Perle verloren gehen. Die Perlendose steht fest verschlossen irgendwo anders und niemand kann auf die Idee kommen, die offene Dose umzuwerfen. Aber- hey, ich hab das aber anders gelesen..... Welche Methode man letztendlich nimmt, hängt wohl von der Gewohnheit und den vorhandenen Möglichkeiten ab. Ich habe beide probiert und habe letztendlich meine hier vorgestellte Methode entwickelt, da alles andere mir persönlich zu unsicher und unpraktisch ist.
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